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Heidmark hat den längeren Atem

Handball: Oberliga Frauen

GDN - Die favorisierte Frauen-Riege des Oberliga-Vierten HSG Heidmark musste sich gegen Schlusslicht MTV VJ Peinemehr strecken als im Vorfeld der Partie vermutet wurde. Nach 60 Minuten stand aber ein standesgemäßer 27:18 (8:9)-Sieg der Heidmarker auf dem Spielformular.
„Am Ende hat sich die höhere Kader-Qualität von Heidmark durchgesetzt“, sagte Peines Trainer Christopher Fock. 45 Minuten lang war sein Team aber ebenbürtig gewesen, hatte dem Favoriten das Leben schwer gemacht. Ein Lob von Heim-Trainer Christian Eggers blieb nicht aus. „Peine hat nicht wie ein Tabellenschlusslicht gespielt“, sagte er.

Es dauerte in der esten Halbzeit 13 Minuten, bevor Julia Rosemann ihr Team das erste Mal in Führung brachte. Peine schlug prompt zurück, ging 5:3 in Führung, zwang Heidmark in eine Auszeit. Danach wurde es nicht wirklich besser bei den Gastgeberinnen, die in der 40. Minute den letzten Führungstreffer von Peine dureh Frederike Edeler zum 13:12 hinnehmen mussten.
Danach übernahm der Favorit das Kommando auf dem Spielfeld. Bei Peine ließen die Kräfte nach und Heidmark zog über 15:13 auf 21:15 davon. „In der Schluss-Viertelstunde haben wir so gespielt, wie ich es mir gewünscht hatte“, so Eggers, der froh über den am Ende um das ein oder andere Tor zu hoch ausgefallenen Sieg.

Tore für die HSG Heidmark: Catharina Tödter (6/4), Julia Rosemann (5), Anneke Grobe (5), Sonja Wortmann-Günther (4), Lena Engelke (2), Nadine Fedderke (2), Mia Gerdsen (2), Vanessa Bleckmann (1);

Tore für den MTV VJ Peine: Lena-Marie Bührig (6/2), Ronja Punthöfer (4/2), Greta Hasemann (3), Mayra Hampe (1), Leonie Dreißigacker (1), Frederike Edeler (1), Finja Schaefers (1), Melina Einenkel (1);

Siebenmeter: Heidmark 5/4, Peine 7/4; Zeitstrafen: Heidmark 0, Peine 1;
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