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UN: 2014 mehr als 12.000 Zivilisten im Irak getötet

GDN - Im Irak sind nach Angaben der UN-Unterstützungsmission im Irak (UNAMI) im Jahr 2014 mindestens 12.282 Zivilisten bei Anschlägen und Kämpfen getötet worden. Damit ist das vergangene Jahr das tödlichste seit 2008, teilte die UNAMI am Freitag mit.
Mindestens 23.126 weitere Menschen seien verletzt worden. Im Juni seien mit 1.775 Toten und 2.351 Verletzten die meisten Opfer verzeichnet worden. Mehr als zwei Drittel der Opfer seien im zweiten Halbjahr ums Leben gekommen. Dies sei unter anderem auf den Vormarsch der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) zurückzuführen. Nickolay Mladenov, Vertreter der UN im Irak, rief die politischen Akteure im Land dazu auf, friedliche Lösungen für die Probleme im Irak zu finden.
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